Kurzportrait
Afrikanische Wildhunde tragen ein dunkles Fell mit heller Schwanzspitze. Das Fell ist von gelben oder hellen Flecken durchsetzt. Die Ohren sind groß und rundlich. Diese Hundeart lebt in Rudeln von bis zu zehn Tieren in den Savannen Afrikas südlich der Sahara. Die Rangordnung ist nicht so deutlich ausgeprägt wie bei den Wölfen. An der Hetzjagd beteiligt sich das ganze Rudel. Gejagt werden Antilopen und Gazellen, gelegentlich auch Hasen oder andere Kleintiere. Die Tiere verfügen über eine außergewöhnliche Ausdauer und können ihre Beute durch lange Verfolgungsjagden erschöpfen. Innerhalb des Rudels herrscht ein stark ausgeprägter Zusammenhalt, verletzte oder geschwächte Tiere werden von den anderen versorgt. Die Fortpflanzung liegt hauptsächlich beim ranghöchsten Weibchen, das bis zu zehn Welpen in einer Wurfhöhle zur Welt bringt.
Gefährdung
Die Bestände des Afrikanischen Wildhundes sind stark zurückgegangen und die Art gilt als gefährdet. Lebensraumverlust durch Landwirtschaft, Konflikte mit Viehhaltern und eingeschleppte Krankheiten stellen große Gefahren dar. Schutzprojekte, großflächige Schutzgebiete und die Aufklärung der lokalen Bevölkerung sind für das Überleben der Art entscheidend.

