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Haubenmeise
Lateinisch: Parus cristatus 
Englisch: Crested Tit 
Französisch: Mésange huppée 
 
Klasse: Vögel 
Ordnung: Sperlingsvögel 
Familie: Meisen 
 
Größe: 12 cm 
Lebensraum: Nadelwälder, Eichenwälder
Die spitze Federhaube ist das typische Merkmale der Haubenmeise. So kann sie leicht von anderen Meisen wie die Tannenmeise unterschieden werden. Das Gesicht ist schwarz eingerahmt, der Rücken eher bräunlich. Männchen und Weibchen sind gleich gefärbt. Sie rufen lockend "zizi gürr".
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Eine Haubenmeise holt Samen aus einem Zapfen
Haubenmeisen bauen ihre Nester in Baumhöhlen oder gerne auch in Nistkästen. Das Nest wird vom Weibchen alleine gebaut. Oft finden zwei Jahresbruten statt. Ein Gelege kann bis zu 8 Eier umfassen. Die Nahrung besteht aus Insekten und Samen. Die Samen werden oft zwischen der Baumrinde als Vorrat versteckt. Bei der Wahl des Revieres zeigen die Haubenmeisen eine sehr ungewöhnliche Vorgehensweise. Im ersten Lebensjahr schließen sie sich einem Paar an und leben bei diesem einen Winter lang in Untermiete. So können zwei Untermieter mit unterschiedlichem Geschlecht später selbst zu Mietern der Bruthöhle werden. Haubenmeisen sind größtenteils Standvögel.
Copyright: Thomas Seilnacht