Kurzportrait
Der Streifenskunk ist durch sein schwarzes Fell mit den auffälligen weißen Streifen auf Rücken und Schwanz unverwechselbar. Er ist ein dämmerungs- und nachtaktives Raubtier, das sowohl tierische als auch pflanzliche Nahrung frisst. Bei Gefahr richtet der Streifenskunk sich auf, stampft mit den Vorderpfoten, hebt drohend den Schwanz und spritzt ein stark riechendes, öliges Sekret aus seinen Analdrüsen, das Angreifer auf Distanz hält. Skunks graben Baue oder nutzen verlassene Höhlen und können auch in der Nähe menschlicher Siedlungen leben. Nach einer Tragzeit von rund zwei Monaten bringt das Weibchen zwei bis zehn Junge zur Welt, die anfangs blind und hilflos sind.
Gefährdung
Der Streifenskunk ist in Nordamerika weit verbreitet und gilt insgesamt nicht als gefährdet. Straßenverkehr, Krankheiten wie Tollwut und der Verlust geeigneter Lebensräume stellen zwar eine Gefahr dar, da er sich aber an Kulturlandschaften gut anpassen kann, ist der Bestand stabil.

