Kurzportrait
Der Moschusochse ist ein arktischer Wiederkäuer aus der Familie der Hornträger. Er trägt ein sehr langes, dichtes Fell mit feiner Unterwolle. Beide Geschlechter besitzen wuchtige, seitlich gebogene Hörner, beim Bullen sind die Hornbasen stark verbreitert. In den Herden bilden die Tiere bei Gefahr einen schützenden Kreis um die Jungtiere. Ihre breiten Klauen und der kurze, stämmige Körper helfen beim Wandern auf Schnee und Eis. Während der Paarungszeit geben die Bullen einen moschusartig riechenden Duft ab. Die Nahrung besteht je nach Jahreszeit aus Gräsern, Weiden- und Birkenreisig, Moosen und Kräutern.
Gefährdung
Die Art gilt insgesamt als wenig bedroht, lokale Bestände können jedoch durch harte Winter, Krankheiten, Raubtiere oder Lebensraumveränderungen gefährdet werden. Wiederansiedlungen und Schutzgebiete haben vielerorts stabile Populationen ermöglicht, der langfristige Erhalt hängt von intakten, arktischen Lebensräumen ab.

