Mantelpavian
Papio hamadryas Linnaeus
bis 90 cm, max. 20 kg (Männchen)
Familie Meerkatzen  Cercopithecidae

Klasse, Ordnung

Säuger, Herrentiere (Primaten).

Englisch: Sacred baboon.
Französisch: Papion à perruque.

Lebensraum
Steppen und Halbwüsten; Nordostafrika, Arabische Halbinsel: Äthiopien, Eritrea, Sudan, Somalia, Jemen, Saudi-Arabien.

Nahrung
Früchte, Nüsse, Gras, Wurzeln; gelegentlich Insekten und Vogeleier.

MantelpavianLupeMantelpaviane bei der Fellpflege.
MantelpavianLupeFamilie.
Kurzportrait
Gefährdung
Beobachten
Infokarte
Grafik
Beschreibung
Kurzportrait

Das Männchen des Mantelpavians trägt ein silbergraues Fell mit einer ausgeprägten Schultermähne („Mantel“). Das Fell des kleineren Weibchens ist eher braun gefärbt. Ein Männchen hält sich mehrere Weibchen. in einem MantelHarem. Es beschützt diese und versorgt jüngere Weibchen mit Nahrung. Zur Nahrung gehören Früchte, Nüsse, Gras, Wurzeln, aber auch Insekten oder Vogeleier werden gerne gefressen. Die tagaktiven Tiere sind in den Steppen oder Halbwüsten Nordwestafrikas beheimatet. Sie übernachten aber zu ihrem eigenen Schutz in felsigem Gelände. Die Paviane pflegen gegenseitig ihr Fell zur Stärkung von sozialen Bindungen. Zur Verständigung werden auch der Gesichtsausdruck, die Haltung und die Lautsprache eingesetzt. Beim Imponieren zeigen die Männchen mit ausgeprägtem Mantel ihre großen Eckzähne. Die harten Sitzschwielen dienen als Polster zum Sitzen auf dem Untergrund. Jungtiere werden in der Gruppe intensiv betreut.


Gefährdung

Der Mantelpavian gilt insgesamt als wenig gefährdet. Lokal können jedoch Lebensraumverlust, Verfolgung (Ernteschädling) und Straßenverkehr die Bestände beeinträchtigen. Schutzgebiete, Konfliktminderungsmaßnahmen in der Landwirtschaft und die Bewahrung felsiger Schlafplätze sind für den Erhalt von Bedeutung.

© Thomas Seilnacht / Handbuch / Lizenz / Impressum / KI-Erklärung / Datenschutz / Literaturquellen