Kurzportrait
Das Männchen des Mantelpavians trägt ein silbergraues Fell mit einer ausgeprägten Schultermähne („Mantel“). Das Fell des kleineren Weibchens ist eher braun gefärbt. Ein Männchen hält sich mehrere Weibchen. in einem MantelHarem. Es beschützt diese und versorgt jüngere Weibchen mit Nahrung. Zur Nahrung gehören Früchte, Nüsse, Gras, Wurzeln, aber auch Insekten oder Vogeleier werden gerne gefressen. Die tagaktiven Tiere sind in den Steppen oder Halbwüsten Nordwestafrikas beheimatet. Sie übernachten aber zu ihrem eigenen Schutz in felsigem Gelände. Die Paviane pflegen gegenseitig ihr Fell zur Stärkung von sozialen Bindungen. Zur Verständigung werden auch der Gesichtsausdruck, die Haltung und die Lautsprache eingesetzt. Beim Imponieren zeigen die Männchen mit ausgeprägtem Mantel ihre großen Eckzähne. Die harten Sitzschwielen dienen als Polster zum Sitzen auf dem Untergrund. Jungtiere werden in der Gruppe intensiv betreut.
Gefährdung
Der Mantelpavian gilt insgesamt als wenig gefährdet. Lokal können jedoch Lebensraumverlust, Verfolgung (Ernteschädling) und Straßenverkehr die Bestände beeinträchtigen. Schutzgebiete, Konfliktminderungsmaßnahmen in der Landwirtschaft und die Bewahrung felsiger Schlafplätze sind für den Erhalt von Bedeutung.

