Schabrackentapir
Tapirus indicus Desmarest
bis 240 cm, max. 320 kg
Familie Tapire  Tapiridae

Klasse, Ordnung

Säuger, Unpaarhufer.

Englisch: Asian tapir.
Französisch: Tapir d'Asie.

Lebensraum
Tropische Regenwälder und Buschland; Südostasien: Sumatra; Malaysia, Thailand, Myanmar.

Nahrung
Blätter, Gras, Früchte, Zweige, Sumpf- und Wasserpflanzen.

SchabrackentapirLupeSchabrackentapir.
SchabrackentapirLupeKopf mit Rüssel.
Kurzportrait
Gefährdung
Infokarte
Grafik
Beschreibung
Kurzportrait

Der Schabrackentapir ist die größte Tapirart und ist an der typischen, weißlichen „Schabracke“ zu erkennen. Er lebt versteckt im tropischen Regenwald und im Buschland von Sumatra bis nach Hinterindien, Burma und Thailand. Der Tapir ernährt sich von Blättern, Gras, Früchten, Zweigen, Sumpf- und Wasserpflanzen. Zu Hilfe kommt ihm dabei der Rüssel, der ein hochempfindliches Geruchs- und Geschmackssinnesorgan darstellt. Tapire sind vor allem dämmerungs- und nachtaktiv, sie können gut schwimmen und tauchen, und sie suchen tagsüber Deckung in dichter Vegetation oder in Erdlöchern am Flussufer. Das Weibchen bringt nach rund 13 Monaten Tragezeit meist ein einzelnes Jungtier zur Welt, das die Mutter über Geräusche und Geruch erkennt und in versteckten Ruheplätzen ablegt. Die Jungen tragen ein gestreiftes und getupftes Tarnfell, das mit zunehmendem Alter verschwindet.


Gefährdung

Der Schabrackentapir gilt als bedroht; der Lebensraumverlust durch Rodung und Straßenbau sowie Wilderei setzen den Beständen stark zu. Der Schutz von Tieflandregenwäldern, der Erhalt vernetzter Lebensräume und die Aufklärung der lokalen Bevölkerung sind für den Erhalt von Bedeutung.

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