Lama
Lama glama Linnaeus
bis 200 cm, max. 155 kg
Familie Kamele  Camelidae

Klasse, Ordnung

Säuger, Paarhufer.

Englisch: Llama.
Französisch: Lama.

Lebensraum
Andenhochland; Peru, Bolivien, Chile, Argentinien.

Nahrung
Gras und Laub.

LamaLupeLamas mit verschiedenen Fellfarben.
LamaLupeFrontalansicht.
Kurzportrait
Gefährdung
Infokarte
Grafik
Beschreibung
Kurzportrait

Ein Lama kann pro Tag bis zu 50 Killogramm Last 30 Kilometer weit transportieren. Es ist durch das wollige Haarkleid, durch die Sohlen und durch die beweglichen Zehen optimal an das Gebirge als Lebensraum angepasst. Das Lama lebt in den südamerikanischen Anden in Höhenlagen zwischen 2000 und 4000 Meter und ernährt sich von Gras und Laub. Die Indios nutzen die Wolle des Lamas zur Herstellung von Ponchos. Lamas sind seit Jahrtausenden als Last- und Wolllieferanten domestiziert und bilden mit Alpaka, Guanako und Vikunja eine enge Verwandtschaftsgruppe der neuweltlichen Kamele. Die weichen Zehenballen und die gespaltenen Zehen der Lamaas schonen empfindliche Bergböden und geben auf Geröll trotzdem sicheren Halt. Bei Bedrohung können Lamas spucken und warnende Laute ausstoßen. Die Tragzeit beträgt rund elf Monate, meistens wird ein einzelnes Jungtier geboren, das bald nach der Geburt laufen kann und eng eingebunden im Familienverband aufwächst.


Gefährdung

Als Haustierart gelten Lamas nicht als bedroht; von Bedeutung sind artgerechte Haltung, angepasste und vertraglich festgelegte Weidewirtschaft sowie die Bewahrung traditioneller Zuchtlinien in den Anden.

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