Kurzportrait
Das einhornige Panzernashorn bewohnt den Dschungel des Flachlandes in Nordindien. Es ernährt sich hauptsächlich von den jungen Bambus- und Elefantengrastrieben. Es liebt Wasser und Schlamm, wo es sich stundenlang zum Suhlen, Baden und Schwimmen aufhält. Beim Angriff oder auf der Flucht kann es bis zu 40 Stundenkilometer schnell galoppieren. Seine dicken Hautfalten wirken wie bewegliche Panzerplatten und schützen den Körper; das Horn besteht aus Keratin und wächst lebenslang nach. Mit der beweglichen Oberlippe zupft es Gräser und Zweige sehr geschickt ab, während Geruchssinn und Gehör besser entwickelt sind als das Sehvermögen. Meist leben die erwachsenen Tiere als Einzelgänger. Nach rund 16 Monaten Tragezeit wirft das Weibchen ein Jungtier, das der Mutter viele Monate folgt und auch die Schlammbäder zur Körperpflege nutzt.
Gefährdung
Das weltweit geschützte Panzernashorn wird wegen des Horns von Wilderern leider immer wieder gejagt. Eine weitere Bedrohung ist der Verlust geeigneter Flussauen. In streng geschützten Nationalparks wie Kaziranga (Indien) und Chitwan (Nepal) haben sich die Bestände teilweise wieder erholt.

