Kurzportrait
Gorillas werden in zwei Arten (mit Unterarten) unterteilt: Ein Westlicher Gorilla ist etwas kleiner, das Fell erscheint eher graubraun, während ein Östlicher Gorilla ein dunkleres Fell besitzt. Gorillas sind relativ schwerfällig und können nicht schwimmen. Trotz ihres gewaltigen Schultergürtels und ihrer beeindruckenden Muskulatur gelten die größten aller Menschenaffen als sehr friedlich. Sie ernähren sich rein pflanzlich von Wurzeln, Sprossen, Blättern, Rinden und Knollen. Sie leben in Familiengruppen, die von einem älteren Weibchen angeführt wird, das am Rücken silbergrau gefärbt ist und „Silberrücken“ genannt wird. Gorillas pflegen enge soziale Bindungen, sie nutzen Laute, Gesten und Gesichtsausdrücke, um miteinander zu kommunizieren. Jungtiere verbringen viel Zeit mit Spielen, was für ihre Entwicklung wichtig ist. Ein Gorilla kann mehr als 40 Jahre alt werden.
Gefährdung
Die Gorillas und vor allem die Östlichen Gorillas sind in ihrem Bestand durch Wilderei, Lebensraumverlust und Krankheiten stark bedroht. Der Schutz ihrer Regenwaldgebiete sowie internationale Projekte zur Bekämpfung der Wilderei und zur medizinischen Betreuung spielen eine entscheidende Rolle für ihr Überleben.

