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Tordalk
Lateinisch: Alca torda 
Englisch: Razorbill 
Französisch: Pingouin torda 
  
Klasse: Vögel 
Ordnung: Wat-, Alken- und Möwenvögel 
Familie: Alke 

Größe:
bis 41 cm 
Lebensraum: oberer Bereich der Klippen
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Der Tordalk ist leicht an seiner typischen Gesichtsmaske mit dem hakenförmig nach unten gebogenen Schnabel und der weißen Schnabelbinde zu erkennen. Beim Aufsperren des Schnabels wird der leuchtend gelbe Schlund sichtbar. Im Flug unterscheidet er sich von der Trottellumme durch den keilförmigen, kurzen Schwanz. Gelegentlich vernimmt man ein tiefes Quarren oder pfeifende Laute. Der Alk wird 700 Gramm schwer, seine Flügelspannweite kann bis zu 65 Zentimeter betragen.

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Kolonie, beim Fliegen, orangefarbener Schlund
Im Vogelfelsen brüten die Tordalke an weniger gefahrvollen Stellen wie die Trottellummen. Häufig bilden sie mit Trottellummen und Papageitauchern gemischte Kolonien. Gegenüber den Papageitauchern setzen sie sich immer durch, wenn es darum geht, einen schönen Platz an der Sonne zu ergattern. Beim Jagen unter Wasser fangen sie wie die Papageitaucher mehrere Fische und transportieren diese gleichzeitig im Schnabel, allerdings nicht quer liegend sondern der Länge nach. Am liebsten fressen sie Heringe und Sardellen.
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Pärchen in Island beim Sonnenbaden
Das einzige und relativ große Ei wird ohne Nistmaterial direkt auf den Fels gelegt. Dabei dienen Felsvorsprünge, Felsnischen oder Steinblöcke als Unterlage. Wie bei den Trottellummen ebenfalls üblich springen die Jungvögel von der Klippe, und das etwa 18 Tage nach dem Schlüpfen. Auf dem Meer werden sie von den Vätern begleitet. Dabei wandern sie weit Richtung Süden.
Copyright: Thomas Seilnacht