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Schnatterente
Lateinisch: Anas strepera 
Englisch: Gadwall 
Französisch: Canard chipeau
 
Klasse: Vögel 
Ordnung: Entenvögel 
Familie: Entenverwandte 
Unterfamilie: Enten 
Größe: bis 56 cm 
Lebensraum: vegetationsreiche Seen
Die Schnatterente ist eine relativ unscheinbare Ente. Das Männchen fällt nur durch sein schwarz gefärbtes Heck auf, der weiße Fleck am Flügel wird meistens erst beim Fliegen sichtbar. Das Gefieder ist in einem feinen Muster graubraun marmoriert. Der orangerot gefärbte Schnabel des Weibchens ist ein typisches Unterscheidungsmerkmal zu den anderen Entenarten.
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Weibchen (links) und Männchen (rechts)
Schnatterenten leben heute auf vielen Seen und Teichen in Mitteleuropa. Ursprünglich kamen sie aus Osteuropa, sie haben sich aber während dem Vogelzug in Richtung Westen immer mehr verbreitet. Zur Nahrungsaufnahme schwimmen sie auf dem Wasser und schnattern mit ihrem Schnabel Pflanzenteile und Algen ab. Gelegentlich jagen sie aber auch den Blesshühner die Nahrung ab, sobald diese auftauchen. Die Männchen balzen in der Gruppe, während die Weibchen zuschauen. Die Erpel heben dabei gleichzeitig Kopf und Schwanz in die Höhe. Das Nest wird vom Weibchen gut versteckt am Ufer eines Sees gebaut, manchmal auch auf einer kleinen Insel in der Nähe einer Möwenkolonie.
Copyright: Thomas Seilnacht