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Nilgans
Lateinisch: Alopochen aegyptiaca
Englisch: Egyptian Goose
Französisch: Ouette d'Égypte
 
Klasse: Vögel 
Ordnung: Entenvögel 
Familie: Entenverwandte
Unterfamilie: Gänse
Größe: bis 73 cm 
Lebensraum: Flussläufe, Binnengewässer
Der braune Fleck um das Auge, der schwarz-weiß geteilte Flügel, die rostbraune Oberseite, all das machen die Nilgans zu einer merkwürdigen Erscheinung. Auffallend sind auch ihre langen, fleischfarbenen Beine. Männchen und Weibchen sind äußerlich nur schwer voneinander zu unterscheiden.
Der ursprüngliche Lebensraum der Nilgänse befindet sich in den Feuchtgebieten Afrikas, beispielsweise am Nil in Ägypten. Nilgänse wurden schon im Altertum als Ziervögel gehalten. Durch Aussetzungen im 18. Jahrhundert verbreiteten sich die Nilgänse in Großbritannien, in Holland und in Belgien, wo sie heute regelmäßig brüten. Neuerdings findet man sie schon in Deutschland und in der Schweiz. Sie fressen Gräser und suchen aber auch Getreidefelder auf. Ihre Eier legen sie bereits im März. Sie suchen einen Nistplatz am Boden unter Gebüschen oder in Höhlen auf Bäumen oder an Flussläufen. Während der Brutzeit verhalten sie sich ausgesprochen aggressiv gegen andere Entenvögel. Da ihre Nachkommenzahl relativ hoch ist und Nilgänse sehr anpassungsfähig sind, wird erwartet, dass sich die Art in Europa noch weiter ausbreitet.
Copyright: Thomas Seilnacht