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Mandarinenente
Lateinisch: Aix galericulata 
Englisch: Mandarin Duck 
Französisch: Canard mandarin 
 
Klasse: Vögel 
Ordnung: Entenvögel 
Familie: Entenverwandte 
Unterfamilie: Enten 
Größe: bis 49 cm 
Lebensraum: ursprüngl. Asien, Parkvogel
Das Männchen der Mandarinente zeigt eine besondere Farbenpracht, auffällig ist auch die Federkrause am Hals und die Schirmfedern am Rücken, die wie ein Segel herausragen. Das Weibchen ist wesentlich unscheinbarer gefärbt.
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Männchen (unten) und Weibchen (oben)
Mandarinenten wurden ursprünglich nur als Ziervögel in Europa gehalten. In Ostasien bewohnen sie vor allem die Flüsse und Bergbäche der Wälder. Im 18. Jahrhundert wurden sie in Großbritannien freigelassen. Heute sind einige tausend Brutpaare in Südengland, in den Beneluxländern und in Norddeutschland ansäßig. Aber auch in den mitteleuropäischen Parkanlagen sind die Mandarinenten weit verbreitet. Während der Balz, bei der mehrere Männchen teilnehmen, stellt der Erpel sein prächtiges Gefieder auf und legt seinen Kopf in einen Segel. Mandarinenten bauen ihre Nester in ausgehöhlten Eichen, oft in einer Höhe von bis zu 15 Metern. Das Nest wird mit Dunen ausgepolstert. Die Enten sind gewandte Flieger, die ohne Probleme zwischen den Bäumen hindurchfliegen können. Im Winter ernähren sie sich von Eicheln und Bucheckern, im Sommer fressen sie auch kleine Wassertiere, die sie beim Gründeln erbeuten.
Copyright: Thomas Seilnacht